Welche Arten von Zeckenimpfungen gibt es?



Basis einer jeden FSME (Frühsommer-Meningoencephalitic ) Impfung sind abgestorbene FSME Erreger. Für die Impfung werden abgestorbene Erreger genommen, die nicht mehr vermehrungsfähig sind. Eine Erkrankung die auf die Impfung zurückzuführen ist, ist somit nicht möglich. Für die Impfung wird der Wirkstoff in den menschlichen Muskel gespritzt. Eine solche Vorgehensweise wird als intramuskulär bezeichnet. Hierbei wird der Körper aktiv und bildet Antikörper die für das Abwehrsystem wichtig sein. Eine solche Vorgehensweise wird als aktive Immunisierung bezeichnet.

Für die Impfung existieren zwei Schemata



Beim Langzeitschema oder dem so genannten konventionellen Impfschema werden drei Impfungen verabreicht. Eine erste Impfung sowie eine nach 1 bis 3
Zeckenimpfung Arten
Monaten und eine weitere nach 9 bis 12 Monaten. Eine Auffrischung ist anschließend alle 3 Jahre nötig. Nach dieser ersten Auffrischung erfolgt bis zum 50. Lebensjahr eine Auffrischung alle 5 Jahre. Ab dem 50. Lebensjahr erfolgt die Impfung alle 3 Jahre, da das Immunsystem in diesem alter Schwächer wird.

Eine weitere Möglichkeit ist das Kurzzeitschemata. Hier wird nach der ersten Impfung eine weitere nach 7 und nach 21 Tagen verabreicht. Somit kann eine Immunität z.B. kurz vor einer Reise aufgebaut werden. Eine erste Auffrischung erfolgt hier nach 12 bis 18 Monaten.

Studien zu einer FSME – Impfung während der Schwangerschaft liegen leider nicht vor, da hier keine experimentellen Studien durchgeführt wurden. Für Kinder wurden Studien durchgeführt die belegen, dass Kinder zum 12. Lebensjahr mit der halben Antigendosis einen guten Impfschutz entwickeln.

Oft verwechselt wird die FSME Impfung mit einer Borreliose Impfung. Jedoch existiert aktuell keine Impfung gegen Borreliose. In Deutschland erkranken jedes Jahr ca. 60.000 Menschen. Eine Behandlung ist hier nur mit Antibiotika möglich, wenn die Erkrankung frühzeitig erkannt wird. 

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